Eine private Krankenversicherung kommt auch für Beamte, unabhängig von der Höhe ihres Einkommens, infrage. Die Vorteile liegen auf der Hand. Beamten erhalten den vollen Privatpatientenstatus und können im Krankheitsfall mit umfangreichen Leistungen rechnen. Je nach Tarif leistet eine private Krankenversicherung beispielsweise sowohl eine ambulante Heilbehandlung als auch eine Behandlung im Krankenhaus mit Unterbringung im Einzelzimmer. Des Weiteren werden hohe Ersatzleistungen bei Brillen und Kontaktlinsen erbracht sowie bei der Behandlung durch Zahnärzte und für den Zahnersatz. Zusätzlich kann je nach Tarif die Behandlung durch Psychologen und Heilpraktiker in Anspruch genommen werden.
Der Beitrag für eine private Krankenversicherung (PKV) für Beamte berechnet sich nicht nach dem Einkommen, sondern es werden Faktoren wie das Alter, das Geschlecht und der Gesundheitszustand zugrunde gelegt. Entsprechend den Wünschen der Beamten kann der Versicherungsschutz exakt auf die individuellen Ansprüche zugeschnitten werden. Auch als Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen können Beamte von einem zusätzlichen Versicherungsschutz profitieren, indem sie eine Krankenkassenzusatzversicherung abschließen. Jedoch ist im Einzelfall zu prüfen, ob eine private Krankenversicherung nicht die bessere Lösung darstellt.
Wer als Beamter eine private Krankenversicherung abschließen möchte, sollte auf jeden Fall einen Krankenversicherungsvergleich vornehmen. Kostenlose und unabhängige Vergleichsrechner können im Internet genutzt werden. Sie bieten Versicherungsanalysen hinsichtlich der Tarife und der entstehenden Beiträge.
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