Als Hauseigentümer oder Immobilienbesitzer hat man in der Regel hohe Kosten für den Erwerb oder Ausbau seiner Immobilie und deren laufende Unterhaltung zu tragen. Demgegenüber stehen die monatlichen Mieteinnahmen, wenn es sich bei dem Objekt um ein Wohngebäude handelt. Umso schlimmer würde es die meisten Immobilienbesitzer treffen, wenn ein solches Wohngebäude durch Feuer, Sturm oder Rohrbruch schwer beschädigt oder gar zerstört werden würde. Um diesen Risiken zu begegnen, gibt es die so genannte Wohngebäudeversicherung.

Eine solche Versicherung für Wohngebäude ist nicht nur dringend zu empfehlen, sondern wird bei einer mit Fremdkapital finanzierten Immobilie in der Regel von der finanzierenden Bank vor Herausgabe des Darlehens gefordert. Aber auch wenn ein solches Gebäude nicht über einen Immobilienkredit, sondern rein aus Eigenmitteln finanziert wurde oder bereits hypothekenfrei ist, sollte eine Wohngebäudeversicherung zur Grundausstattung jedes Eigentümers gehören.

Neben dem eigentlichen Wert des Wohngebäudes versichert eine solche Police auch die entstehenden Mietausfälle bzw. trägt die Mietkosten, die für die Ersatzunterkünfte der Mietparteien anfallen. Die Tarife einer solchen Wohngebäudeversicherung richten sich nach mehreren Faktoren, unter anderem der Wohngegend, der geografischen Region, der Größe und der Bauart des Hauses. Dabei ist eine Police zur Versicherung eines Wohngebäudes schon für relativ wenig Geld zu haben: In Abhängigkeit von Art und Lage gibt es Wohngebäudeversicherungen bereits für unter 10 Euro monatlich pro 100m² Wohnfläche, was wohl jedem Immobilienbesitzer sein Eigentum wert sein sollte.

Der Artikel besitzt Themenrelevanz zu Baufinanzierung, Gebäudeversicherung, Haus, Hausbau, Hausbesitzer, Hauseigentümer, Hausversicherung, Immobilienkredit, Immobilienversicherung, Versicherung, Wohngebäude, Wohnhaus versichern.

Kategorie(n) Gebäudeversicherung