Unter dem Begriff “Gesunde Möbel” können verschiedene Assoziationen auftauchen. Da ist zunächst einmal die Art der Verarbeitung gemeint, die auf die Gesundheit belastende Stoffe, wie zum Beispiel Formaldehyd, verzichtet. Bei diesen Möbeln ist es allgemein üblich, dass darauf geachtet wird, die bei der Herstellung verwendeten Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen zu beziehen. Die Oberfläche dieser Möbel wird in der Regel naturbelassen oder höchstens mit natürlichem Öl und/oder Wachs behandelt.
Die zweite Art, auf die sich der Begriff “Gesunde Möbel” beziehen kann, ist diejenige, die über ein den Körper, meist die Wirbelsäule, schonendes Design verfügt. Hier wird vor allem Wert auf eine ergonomische Form gelegt, der sich die eigene Körperform bequem anpassen kann. Die gängigsten Möbelstücke, die hier in Frage kommen, sind Liegen, Betten und Sitzmöbel. Gerade im Bürobereich wird immer häufiger Wert auf rücken- und gelenkschonende Stühle und Sessel gelegt.
Natürlich muss die eine Art “Gesunde Möbel” die andere nicht ausschließen. Das wäre auch alles andere als sinnvoll. Denn was nützt einem eine rückenschonende Form alleine für die Gesundheit, wenn die Oberfläche dieses Möbels zugleich giftige Dämpfe abstrahlt, deren Inhaltsstoffe hart an der zulässigen Grenzwertmarke kratzen oder diese schlimmstenfalls sogar überschreiten?
Wer sich im weltweiten Netz auf die Suche nach Möbelherstellern und Lieferanten für so genannte “Gesunde Möbel” macht, wird Anbieter für sowohl die eine als auch die andere hier beschriebene Art finden. Mitunter gibt es aber auch solche, die beide Arten kombiniert haben und ein Sortiment führen, das gesund für Mensch und Umwelt ist.
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