Die gesetzlichen Sozialversicherungen bieten gesetzlich versicherten Personen neben Renten- Unfall- Arbeitslosen- und Pflegeversicherung auch den Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenversicherung. Die gesetzlichen Krankenkassen stellen einen wichtigen Pfeiler im staatlichen Gesundheitssystem dar und sorgen dafür, dass eine Grundabsicherung der Bevölkerung gegeben ist. Die gesetzliche Krankenversicherung deckt somit alle wichtigen Bereiche ab, die auf eine Person in Bezug auf seine Gesundheit zukommen können. So werden hier Kosten für die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit, aber auch Kosten für die Heilung von Krankheiten abgedeckt.
Die gesetzliche Krankenversicherung sorgt für die finanzielle Absicherung der Bevölkerung bei Eintritt von Krankheiten. Denn Krankenhausaufenthalte und Behandlungskosten können sehr hohe Summen ausmachen, die vom Einzelnen in der Regel nicht getragen werden könnten. Durch die gesetzliche Grundversicherung werden jedoch alle wichtigen Kostenpunkte im Gesundheitswesen von der GKV übernommen.
Ein Großteil der Bevölkerung ist durch Pflichtmitgliedschaft der Krankenkassen bei der gesetzlichen Krankenversicherung versichert und kann somit die notwendige Grundversorgung in Anspruch nehmen. Obwohl die Pflichtversicherung in den meisten Fällen gilt, gibt es auch Möglichkeit zur freiwilligen Versicherung bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Ebenso gibt es aber andererseits auch die Möglichkeit, aus der gesetzlichen Krankenversicherung auszutreten und sich für eine private Krankenversicherung (PKV) zu entscheiden. Der Versicherungswechsel kann gewisse Vor- und Nachteile mit sich bringen. Die Kosten und Nutzen müssen jeweils miteinander abgewogen werden. Viele Personen entscheiden sich für den Austritt aus der GKV, weil sie bessere Leistungen in Anspruch nehmen wollen.
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