Die Kapital-Lebensversicherung ist eine Kombi-Versicherung. Sie setzt sich aus einer Risiko-Lebensversicherung und einem langfristigen Sparvertrag zusammen. Das bedeutet für den Versicherten, dass seine Hinterbliebenen im Fall seines Todes finanziell abgesichert sind. Anders als bei der Risiko-Lebensversicherung ist am Ende der Laufzeit das eingezahlte Geld aber nicht verloren, da ein Teil der Prämien angelegt wird. Im Erlebensfall kommt es dann zur Auszahlung.
Jedoch hängt die Entscheidung für diese Methode von der eigenen Situation einer Person ab. Es wäre zum Beispiel für Singles ohne Hinterbliebene die teuerste Version, um Vermögen anzusparen und nicht zu empfehlen. Dies liegt daran, dass ein enormer Teil des zu leistenden Beitrages für das Todesfallrisiko verwendet wird. Man sollte auch die lange Laufzeit und die noch dazukommende mangelnde Flexibilität bei der Beitragszahlung beachten.
Deswegen empfiehlt es sich, den Beitrag nicht allzu hoch anzusetzen, damit er auch in Monaten bezahlt werden kann, wenn zusätzlich viele andere Sachen bezahlt werden müssen. Man sagt, dass der monatliche Beitrag ca. einem Drittel des für Altersvorsorge und Risikoabsicherung zur Verfügung stehenden Budgets entsprechen soll. Wenn man sich für diese Versicherung entschlossen hat, ist man weltweit und rund um die Uhr sowohl in der Freizeit, im Berufsleben, in der Ausbildung, beim Studium als auch bei Fahrten in das Ausland im Todesfall versichert.
Ein anderer Aspekt beim Abschluss einer Kapital-Lebensversicherung ist die Besteuerung der Kapitalerträge. Beträgt nämlich die Mindestlaufzeit des Vertrages 12 Jahre und ist der Versicherungsnehmer im Erlebensfall mindestens 60 Jahre alt, muss bei der Auszahlung nur die Hälfte der Gewinnbeteiligung besteuert werden. Wenn also der Sparer Freibetrag ausgeschöpft ist, kann man mit der Kapital-Lebensversicherung seine Steuerschuld mindern.
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