Jeden Erwerbstätigen kann es einmal betreffen: Berufsunfähigkeit. Die Gefahr, den ausgeübten Beruf wegen einer teilweisen oder sogar völligen Berufsunfähigkeit nicht mehr ausüben zu können, schwebt im Grunde genommen über allen, die einem Broterwerb nachgehen, sei es bei einem Arbeitgeber, oder ob man selbst als Unternehmer tätig ist.

Die Risiken sind gegenüber früher noch gestiegen. Dafür ist insbesondere der erhöhte Anteil an psychischen Krankheiten verantwortlich, die heute vermehrt zur Berufsunfähigkeit führen. Galten die Risiken früher fast durchwegs für  gefahrvolle und unfallträchtige Arbeitsplätze, haben sie sich so auch in Büros und Verwaltungen ausgebreitet. Daher gilt heute die einfache Formel, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung für alle Erwerbstätigen eine sinnvolle Form der Vorsorge ist, um die finanziellen Fallstricke zu vermeiden, die mit einem totalen oder teilweisen Ausfall der eigenen Arbeitskraft verbunden sind. Die Rente ab 67 verlängert den Zeitraum, für den man sich um Vorsorge kümmern muss, noch um zwei Jahre. Es ist ratsam, diese wichtige Versicherung möglichst schon früh zu Beginn des Berufslebens abzuschließen. Dann können weder zu hohe Beiträge noch die oft strenge Gesundheitsprüfung ein Hindernis darstellen, die bei älteren Arbeitnehmern durchaus den Eintritt in die Berufsunfähigkeitsversicherung erschweren oder gar unmöglich machen.

Hilfe durch den Dschungel der Angebote bieten insbesondere seriöse und entsprechend ausgebildete Versicherungsmakler oder Finanzberater, deren Internetseiten den direkten Vergleich mehrerer Anbieter ermöglichen. Man findet auf guten Internetseiten dazu viel Informationen, allerdings sind diese für den Laien nicht immer sofort verständlich. Es ist daher noch immer nicht verkehrt, sich nach der Online-Berechnung noch einmal telefonisch oder persönlich beraten zu lassen, damit auch aktuelle und individuelle Einflüsse in die Auswahl des richtigen Vertrags mit einfließen können.

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